Berggruppe

Leitung: Bernhard Ringger, Tel. 07123/33294

Bergwanderung im Oberen Lechtal 24.-26.08.2017

Früh am Morgen ging es mit PKWs nach Lech und dort mit der Seilbahn auf den Rüfikopf (2350 Hm, diesmal ohne Sturmböen). Als Eingangstour hatte Bernhard die leichte Rüfi Spitze (2632 Hm) ausgesucht, bevor es vorbei an fast zahmen Steinböcken, teilweise durch Schotter, zum guten Quartier Stuttgarter Hütte (2305 Hm) ging. Frühzeitig war am Freitag Aufbruch zur Valluga (2809 Hm). Wir hatten bestes Bergwetter, Sonne, Wind und gute Aussicht. Die Tour war recht anspruchsvoll, teilweise ausgesetzt aber gut gesichert. So konnten alle 16 Wanderer um 11 Uhr den Gipfel erreichen. Nach ausreichender Mittagspause bei Aussicht von der Zugspitze bis zum Piz Buin und voller Konzentration beim Abstieg, konnten alle am Nachmittag die Bergwelt und Blumen genießen. Am Samstag führte uns Bernhard als Genusstour auf die Fanggekar Spitze (2640 Hm). Anschließend kam der Abstieg zum Wintersportort Zürs und nach guter Einkehr in Bach die Heimfahrt. Herzlichen Dank an Bernhard Ringger für die Organisation und Führung zu den tollen Gipfeln und vielen Steinböcken. Ebenfalls herzlichen Dank an Fritz Frey, Helmut Schneider, Walter Armbruster, Hans-Peter Haug für die sichere Hin- und Rückfahrt.







Stuttgarter Hütte - Bergtour vom 24.8. – 26.8. 2017 zur Valluga.
Unsere diesjährige Bergtour führt uns wieder einmal in die Lechtaler Berge. Die Autos parken wir in der Tiefgarage von Lech. Danach nehmen wir die Gondel zur Rüfikopf-Bergstation ( 2360m ). Dort angekommen geht’s in Richtung der Stuttgarter Hütte , nicht jedoch ohne der Rüfispitze (2632m) einen Besuch abzustatten (ca.2 Std). Nach kurzer Rast mit Rundblick setzen wir unseren Weg zur Hütte (2310m) fort, etwa 3 Std Wanderzeit. Übernachtung in Zimmerlagern.  Am nächsten Morgen machen wir uns mit leichtem Rucksack auf zum Gipfel der Valluga ( 2811m ). Gehzeit ca. 3 Std .  Nach ausgedehnter Gipfelrast, bei hoffentlich gutem Bergwetter, gehen wir denselben Weg ( Boschweg ) zurück zur Stuttgarter Hütte. Erneute Übernachtung in Zimmerlagern.
Am folgenden Tag wollen wir zur Fanggekarspitze (2640 m). Einfache Bergwanderung über den Calwer Steig; Aufstieg: ca. 1½ Std. Danach zurück und Mittagspause auf der Stuttgarter Hütte. Am frühen Nachmittag folgt dann der Abstieg über die Trittalpe nach Zürs. Von dort fahren wir mit dem Linienbus zu den abgestellten Autos nach Lech. Anschließend Heimreise.  Da wir uns im alpinen Gelände bewegen, sind für eine Anmeldung  Trittsicherheit, Schwindel-freiheit und Bergerfahrung  unerlässlich,  ebenso gutes Schuhwerk und  warme Wetterschutzkleidung. Abänderungen sind wetterbedingt oder aus Sicherheitsgründen möglich.
!!! Die Bergtour ist ausgebucht !!!                      

Bergwanderfahrt 2016
12 Frühaufsteher fuhren am 18.08. ins Brandner-Tal nach Vorarlberg und mit der Seilbahn zum Lüner-See hinauf. Bei angenehmer Witterung konnten wir hoch zur Totalphütte zur Mittagsrast, dann unterhalb der Schesaplana über die Schafsköpfe und den Brandner-Gletscher zur Mannheimer Hütte. Der nächste Tag war durchwachsen. Vormittags gelangten 8 Wagemutige nach kurzer Kletterei auf den Wildberg 2768m und am Nachmittag die ganze Gruppe auf den Panüeler Kopf. Der dritte Tag versprach super Wetter. Nach frühem Aufbruch ging es auf guter Spur über den Brandner-Gletscher auf direktem Weg auf die Schesaplana 2965m. Nach herrlicher Aussicht, kniffligem Abstieg und erneuter Einkehr bei der Totalphütte, gelangten alle kurz vor dem Regen an der Seilbahnstation beim Lüner-See zurück. Vielen Dank an Bernhard für die Organisation der tollen Touren.



Bergwandern im Gebiet der Lechquellen.

Anfang August fuhren 12 Tailfinger nach Lech und wanderten zur Freiburger Hütte beim Formarinsee. Bei schönem Sommerwetter wurde die Rote Wand umrundet, mit Einkehr auf der Klesenza- und Leguzalpe. Am 3. Tag ging eine kürzere Wanderung zu den Versteinerungen im Steinernen Meer bevor der Heimweg angetreten wurde.

Auf den Heilbronner Weg wagten sich 14 Bergbegeisterte. Bei hochsommerlichen Temperaturen war der Aufstieg aus dem Lechtal zur Rappensee-Hütte sehr anstrengend. Am 2.Tag konnte der hochalpine, ca. 8-stündige Klettersteig vom Hohen Licht bis zum Bockkarkopf und zur Kemptner Hütte mit ausgesetzten Kletterstellen und traumhafter Aussicht genossen werden. Am Abstiegstag besuchte die Gruppe die Simmswasserfälle und die längste Fußgänger-Hängebrücke Europas im Höhenbachtal bei Holzgau. Herzlichen Dank an Bernhard Ringger, der beide Ausfahrten wie immer vorbildlich organisierte.



Die Bergtouren - Wandern in den Bergen des Lechquellengebiets vom 6. August bis 8. August 2015 u. Heilbronnerweg vom Donnerstag 27. August bis Samstag 29. August sind komplett ausgebucht !!!

Wandern in den Bergen des Lechquellengebiets vom 6. August bis 8. August 2015

Leichtes Bergwandern am Ursprung des Lechs bietet für jeden Wanderer etwas, ohne dabei vor größere alpinistische Schwierigkeiten zu stellen. Das Wandergebiet um die Freiburger Hütte bietet einen nahezu unerschöpflichen Reichtum an Pflanzen, Tieren und Landschaftseindrücken. Übernachten werden wir an beiden Tagen auf der Freiburger Hütte. Gutes Schuhwerk, warme Wetterschutzkleidung sind in dieser Region um diese Jahreszeit unerlässlich. Eine verbindliche Anmeldung ist bis 26.Juli 2015 möglich und an bernhard.ringger @t-online.de oder telefonisch unter 07123-33294 zu richten. Am 3. August 2015 findet in Neckartailfingen in der Kelter um 20 Uhr eine Vorbesprechung statt. Die Anmeldung wird verbindlich mit der Überweisung von 20 € pro Person auf folgendes Konto : IBAN: DE35 6126 1339 0030 5556 39 BIC: GENODES1HON Stichwort Lechquelle Kostenfreie Stornierungen sind nur bis 3 Tage vor der Anreise möglich. Bei der Anmeldung bitte angeben ob Bett oder Lager auf der Hütte gewünscht wird.

Heilbronner Weg 2015

Der Heilbronner Weg ist ein hochalpiner Wanderweg in den Allgäuer Alpen. Es ist ein Teil des Verbindungsweges von der Rappenseehütte zur Kemptner Hütte in 2400 m bis 2600 m Höhe. Er hat eine Länge von ca.3 km und ist der älteste und bekannteste Felsensteig der Nördlichen Kalkalpen. Von der Rappenseehütte zur Kemptner Hütte geht man etwa sechs Stunden. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Bergerfahrung sind unerlässlich. Der Heilbronner Höhenweg ist sicherlich das Bergsteiger Highlight in den Allgäuer Alpen. Schroff, ausgesetzt und vielerorts stahlseilversichert führt der Höhenweg zunächst eingebettet im Fels, später hauptsächlich direkt auf dem Grat des zentralen Allgäuer Hauptkammes und damit über einige der höchsten Berge in den Allgäuer Alpen. Bei guten Sichtverhältnissen sind traumhafte Ausblicke auf viele Alpengipfel garantiert. Eventuell wird die Begehung aus verkehrstechnischen Gründen von der Kemptner- zur Rappenseehütte durchgeführt. Eine Anmeldung richten an : bernhard.ringger@t-online.de oder telefonisch unter 07123-33294. Die Anmeldung wird verbindlich mit der Überweisung von 20€ pro Person auf das Konto : IBAN: DE35 6126 1339 0030 5556 39 BIC: GENODES1HON Stichwort : Heilbronner Weg Kostenfreie Stornierungen sind nur bis 3 Tage vor der Anreise möglich. Bei der Anmeldung bitte angeben ob Bett oder Lager auf den Hütten gewünscht wird. Termin : Donnerstag 27. August bis Samstag 29. August Anmeldeschluss ist der 1.8.2015. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf max. 12 Personen. Vorbesprechung ist am 24. August in der Kelter in Neckartailfingen um 20Uhr.

Die Bergtour auf den Heilbronner Weg 2014 -

musste wegen schlechter Wettervorhersage leider verschoben werden. Dafür traf sich die 15-köpfige Gruppe zu einer sportlichen Weitwanderung mit 34 km und 800 Höhenmeter am Samstag 26.08. Vom Mössinger Bahnhof ging es hinauf zur Olgahöhe und durch den Erdrutsch hoch auf den Drei-Fürsten-Stein. Es folgte ein langer wunderschöner Traufweg bevor es hinab nach Jungingen ging. Eigentlich wäre Mittagspause fällig gewesen, aber die Wetterprognose forderte zum abenteuerlichen Aufstieg durch den Junginger Forst hinauf zum Raichberg auf. Erst im Zollernsteighof gab es die langersehnte, ausgiebige Einkehr. Beim Rückweg war das Zellerhorn mit dem „Postkartenblick“ zum Hohen Zollern Plicht, bevor der anfangs rutschige Abstieg und Rückweg bis Hechingen in Angriff genommen wurde.

Heilbronner Weg - Bergtour 2014 vom Donnerstag den 21.August bis Samstag 23.August 2014

Der Heilbronner Weg ist ein hochalpiner Wanderweg in den Allgäuer Alpen. Es ist ein Teil des Verbindungsweges von der Rappenseehütte zur Kemptner Hütte in 2400 m bis 2600 m Höhe. Er hat eine Länge von ca.3 km und ist der älteste und bekannteste Felsensteig der Nördlichen Kalkalpen. Von der Rappenseehütte zur Kemptner Hütte geht man etwa sechs Stunden. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Bergerfahrung sind unerlässlich. Der Weg wurde im Juli 1899 eingeweiht. Im Spätsommer 2000 wurde der Weg generalüberholt und neu gesichert. Der Heilbronner Höhenweg ist sicherlich das Bergsteiger Highlight in den Allgäuer Alpen. Schroff, ausgesetzt und vielerorts stahlseilversichert führt der Höhenweg zunächst eingebettet im Fels, später hauptsächlich direkt auf dem Grat des zentralen Allgäuer Hauptkammes und damit über einige der höchsten Berge in den Allgäuer Alpen. Bei guten Sichtverhältnissen sind traumhafte Ausblicke auf viele Alpengipfeln garantiert. Eventuell wird die Begehung aus verkehrs-technischen Gründen von der Kemptner- zur Rappenseehütte durchgeführt.

Bergwanderfahrt 2013 mit Bernhard Ringger auf den Hochvogel - Nachbericht

Am 5. September in aller Frühe fuhren 14 Bergfreunde in die Allgäuer Alpen nach Hinterstein. Durch das Ostrachtal ging es mit dem Bus zum Giebelhaus (1067m). Die erste Wanderstrecke führte am Bärgündele-Bach entlang und hinauf zur gleichnamigen Alm. Hier konnten sich alle für den Aufstieg zum Prinz-Luitpold-Haus (1846m) stärken. Nachdem dort Quartier bezogen war,
bestiegen noch 8 den Wiedemer-Kopf (2165m) mit teils senkrechten Klettersteigpassagen.
Am Freitag bei sonnigem Wetter ging es zuerst über den anspruchsvollen Klettersteig der Kreuzspitze bevor der Aufstieg zum Hochvogel (2598m) mit atemberaubenden Ausblicken und teils kniffligen Klettereien gemeistert wurde. Nach 3 ½ Stunden kamen alle gut auf dem Gipfel an. Zur Überraschung gab es einen feinen Gipfelschnaps von Gerhard. Vielen Dank. Bei der ausgiebigen Mittagsrast genoss man die Aussicht ins Lechtal, zur Zugspitze und die gesamten Allgäuer Alpen. 8 Bergsteiger hatten noch nicht genug und wählten zum Abstieg den Bäumenheimerweg über Fuchsensattel und Balkenscharte zurück. Die 6 übrigen stiegen hinab zum Kalten Winkel mit Schneefeld und gelangten ebenfalls über die Balkenscharte zum Prinz-Luitpold-Haus. Abends gab es bei gutem Essen viel zu erzählen. Diese Tour gehört bestimmt bei den meisten Teilnehmern zu ihren schönsten Bergerlebnissen. Der nächste Tag begann wieder frühzeitig, diesmal mit dem Abstieg. Nach der Busfahrt nach Hinterstein, fuhren alle noch zur Besichtigung der Starzlachklamm. Nach einer gemütlichen Einkehr war es Zeit für die Heimreise. Für die tolle, erlebnisreiche Tour, die ausführliche Planung und sichere Rückkehr bedanken sich bei Bernhard: Sabine, Barbara, Margret, Lene, Waltraut, Birgit, Heidi, Hans-Peter, Walter, Fritz, Helmut, Lothar, Andi und sind gespannt wo es nächstes Jahr hingeht.

Bergtour 2013 in die Allgäuer Alpen vom 29.-31.Aug.2013

Unser diesjähriges Ziel wird das Matterhorn der Allgäuer Berge sein. Der Hochvogel gilt zu Recht als ein Highlight der Allgäuer Alpen. Nicht nur durch seine markante Erscheinung, sondern vor allem wegen seiner fantastischen Aussicht erfreut sich der Berg größter Beliebtheit. Dem Bergsteiger wird alles geboten: eine Höhenwanderung, ein Firnfeld und eine Kraxelei. Im Gegenzug erfordert die Tour Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Mit Privat-PKWs fahren wir über Ulm, Kempten, Sonthofen nach Bad Hindelang, dort biegen wir ab ins Ostrachtal nach Hinterstein, wo die Autos geparkt werden. Von hier aus fährt ein Pendelbus mit stündlicher Verbindung zum Giebelhaus, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Vom Giebelhaus (1067 m) geht es den Schildern nach in Richtung Prinz-Luitpold-Haus. Im
Bärgündele Tal geht es noch vor der Materialbahn links ab. Über den Bärgündele Bach an einem Wasserfall vorbei geht es hinauf zu den gleichnamigen Alpen, bevor man nach etwa drei Stunden das Prinz-Luitpold-Haus (1846 m) erreicht. Nach einer kurzen Verschnaufpause bietet sich die Möglichkeit ohne Gepäck auf den „Glasfelder Kopf“, oder alternativ auf den „Wiedemer Kopf“ (jeweils 1 ½ Std Laufzeit) zu steigen. Es folgt eine Übernachtung im Prinz-Luitpold-Haus. Für den folgenden Tag gibt es
zwei Varianten. Variante 1: am nächsten Tag, sofern es die Wetterlage zulässt, ist der Aufstieg zum Hochvogel über die Kreuzspitze ( 2369m ) geplant . In der Steiganlage hinauf zur Kreuzspitze ist natürlich Trittsicherheit und
Schwindelfreiheit Voraussetzung. Wenn diese überwunden ist, steigt das felsige Gelände zur Westschulter mit der "Schnur" an. Kurz vorher muss man - wie auch im weiteren Gipfelaufstieg immer wieder einmal - noch eine kurze Kletterstelle überwinden. Zwar geht es neben dem Weg durchaus einige Meter in die Tiefe, jedoch ist der Pfad ausreichend breit und man kommt auch an eventuellem Gegenverkehr recht gut vorbei. Der Weiterweg über die vielen quergelagerten Bänder stellt mit den zahlreichen roten Markierungen
nun auch kein unüberwindbares Hindernis mehr dar, um schließlich den Gipfel des Hochvogels zu erreichen. Variante 2 ist, dass man die Route über die Balkenscharte, den „Kalten Winkel“, wo aber mit Schneeresten (Steigeisen oder Grödeln ) zu rechnen ist, wählt. Variante 2 ist der leichtere Anstieg zum Gipfel des Hochvogels. Nachdem wir hoffentlich das traumhafte Bergpanorama ausgiebig genießen konnten, gibt es für den Abstieg verschiedene Möglichkeiten, die sich je nach Wetterlage und Fitness der Teilnehmenden anbieten. Variante 1 oder 2 oder es folgt der Rückweg über den „Bäumenheimer Weg“ wieder zurück zum Prinz-Luitpold-Haus. Der Bäumenheimer Weg ist recht abwechslungsreich und man wird mit herrlichen Ausblicken belohnt. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit werden vorausgesetzt. Es folgt eine weitere Übernachtung auf der Hütte. Am darauffolgenden Morgen, je nach Lust und Laune, ist die Besteigung eines hüttennahen Hausberges möglich. Nach dem Mittagessen auf der Hütte
wollen wir den Heimweg Richtung Giebelhaus
antreten, wo wir auf den Pendelbus warten, welcher uns nach Hinterstein zu unseren geparkten Autos bringt. Da wir uns auf dieser Bergtour im alpinen Gelände bewegen, ist gutes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, sowie trittsicheres Gehen absolute Bedingung für eine Anmeldung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf max. 12 Personen. Eine Vorbesprechung erfolgt in KW 34 in der Kelter in Neckartailfingen. !!! AUSGEBUCHT !!!
Bernhard Ringger

 

Interessant dazu : www.gerhardschoettke.de/Hobbys/.../Hochvogel/hochvogel.html

Bergtour 2012 in die bayrische Voralpen - Nachbericht

In Neckartailfingen trafen sich am 23. August um 6:30 die Bergwanderer des SAV-Neckartailfingen um, nach einer kurzen Verzögerung, mit 4 PKWs und 16 Teilnehmern über Ulm ,Memmingen ,Landsberg und Starnberg nach Benediktbeuern zu fahren. In dessen Ortsteil Gschwendt (620m über NN) parkten wir unsere Autos. Den markierten Weg über die Kohlstattalm (1028m), die Eibelsfleckalm (1032m) und zuletzt durch die Eng legten wir bei strahlendem Wetter zurück. Weiter ging es zur Talstation der Materialseilbahn der Tutzinger Hütte, die sich zwischen Eibelskopf und Tiefentalerkopf befindet. Dort angekommen legten wir unsere erste Vesperpause ein. Gestärkt gingen wir dann den letzten Steilanstieg zur Tutzinger Hütte (1327m) an , die sich in einer Wiesenmulde unter der Benediktenwand befindet. Nach dem Bezug unserer geräumigen Bettenzimmer hatten wir noch genügend Zeit das Brandköpfl mit 1464m zu besteigen. Nach dem Abendessen und guter Unterhaltung folgte die erste Hüttennacht. Am nächsten Morgen wanderten wir auf dem zunächst in östliche Richtung verlaufenden Weg unter der Bene-Nordwand vorbei gen Rotohrsattel. Kaum außerhalb der Sichtweite der Hütte konnten wir die ersten Steinböcke, Gämsen sowie Alpensalamander sehen. Leichter Nieselregen trat für eine halbe Stunde ein, was der guten Laune aber keinen Abbruch tat. Der Rotohrsattel wurde erreicht und wir machten uns auf zum nächsten Ziel. Weiter ging es über den Maximiliansweg zum Latschenkopf (1702m), wo wir, genau wie auf dem folgenden Weg zum Schrödelstein, einen grandiosen Ausblick auf das gesamte Umland genießen durften. Die Sichtweite reichte bis hin zum Starnberger See, dem Zugspitzmassiv und dem Kochel/Walchensee. Nach geraumer Zeit grüßte uns das Brauneckhaus schon, jedoch zogen wir es vor ,die Mittagspause auf der Tölzer Hütte abzuhalten. Nach einem guten Mittagsmahl mit herrlichem Kaiserschmarren traten wir den Rückweg an. Der folgende Weg führte uns über einen steilen Anstieg vorbei an der Stie-Alm. Unterhalb des Latschenkopfs erwartete uns ein kleiner Sattel, auf den die mehrköpfigen Achselköpfe folgten. Hier wurden wir mit einer tollen Rundumsicht bei herrlicher Gratwanderung belohnt. Nach deren nicht ungefährlichen Überschreitung, welche aber mit Drahtseilen abgesichert war, gelangten wir wieder zum bereits bekannten Rotohrsattel. Nun trennte man sich in 2 Gruppen, da sich langsam eine Wetteränderung andeutete. Eine Gruppe strebte den Rückweg zur Tutzinger Hütte an und die andere versuchte über einen drahtseilgesicherten Steig den Gipfel der Benediktenwand zu erklimmen. Die Gruppe, welche den direkten Weg wählte, kam wohlbehalten und trockenen Fußes an der Tutzinger Hütte an. Die zweite Gruppe erreichte den höchsten Punkt der diesjährigen Tour (die Bene-Wand (1801m)) noch in trockener Kleidung. Die Verweilzeit am Gipfel war jedoch nur kurz. Ein Foto am Kreuz und es ging schnellen Schrittes abwärts. Beim Abstieg zur Hütte traf uns auf halbem Weg ein kurzer Regenschauer, von dem wir uns aber nicht aufhalten ließen. Allerdings mahnte er zu höherer Aufmerksamkeit. Die Gruppe wurde für die Strapazen aber noch mit einer besonderen Überraschung belohnt. Ein Steinbock-Einzelgänger kreuzte unseren Weg und positionierte sich in einer unglaublichen Nähe zu uns. So entstanden tolle Bilder die bei den Gruppenmitgliedern in Erinnerung bleiben werden. Eine viertel Stunde später war schließlich auch Gruppe 2 am Hüttentisch versammelt und feierte dieses seltene Ereignis. Eine letzte geruhsame Hüttennacht, ein reichhaltiges Frühstück und wir traten bei leichtem Nieselregen den Rückweg zu unseren geparkten Autos im Tal an. Unser Ziel erreichten wir ohne Probleme über den Brandenberg und die Söldner-Alm, entlang des wilden aber doch gezähmten Lainbaches am frühen Spätnachmittag. Bevor es aber Richtung Heimat ging, speiste man noch im Gasthof Rabenkopf in Ried bei vorzüglichem Mittagstisch. Ein ereignisreiches Bergwochenende bei durchwachsenem Wetter ging ohne Zwischenfälle zu Ende. Bedanken möchte ich mich noch bei allen Teilnehmern für den guten Zusammenhalt und Rücksichtnahme innerhalb der Wandergruppe. Auf ein Neues im nächsten Bergsommer mit dem Ziel Hochvogel in den Allgäuer Bergen.
Euer
Wanderfreund Bernhard


Bergtour 2012 in die Bayerischen Voralpen
Wir wollen dieses Jahr vom 23. bis 25. August (Do - Sa) in die „Kocheler Berge", welche im Dreieck von Kochel-Walchensee und Lenggries liegen.
Der etwa 15km südlich von Bad Tölz gelegene Ausgangsort ist Benediktbeuern , dessen Ortsteil Gschwendt auf 620m liegt, wo wir unsere Autos parken.
Hier beginnt der markierte Weg über die Kohlstattalm (1028m), die Eibelsfleckalm (1032m), und zuletzt durch die Eng. Zwischen Eibelskopf und Tiefentalerkopf weiter zur Tutzinger Hütte (1327m), in einer Wiesenmulde unter der Benediktenwand gelegen.
Die Gehzeit für diese Strecke beträgt ungefähr 3,5 Stunden. Am Nachmittag haben wir dann Zeit für die Besteigung des Brandköpfl auf 1464m, oder der Benediktenwand (1801m) - je nach Wetterlage.
Die Übernachtung ist auf der Tutzinger Hütte geplant.
Am nächsten Morgen wandern wir auf dem zuerst östlich verlaufenden Weg unter der Nordwand vorbei über den Rotohrsattel, die Achselköpfe und den Latschenkopf in Richtung Brauneck-Gipfelhaus.
Auf dem letzten Drittel der Tagestour liegen etwa 6 Almen/Hütten, welche alle zur gemütlichen Rast einladen. Bis zum Brauneck-Gipfelhaus ,1555m ü.M., beträgt die Gehzeit ungefähr 3 Stunden.
Nach ausreichender Pause machen wir uns dann auf dem in südlicher Richtung verlaufenden Rückweg zur Tutzinger Hütte, um dort erneut zu übernachten.
Am Samstagmorgen verlassen wir die Hütte entweder mit dem Ziel Pessenbach/Ötzschlößl über die Glaswandscharte und Rabenkopf in reiner Gehzeit von ca. 4 Stunden, oder zurück zum Ausgangspunkt in Gschwendt, über den Brandenberg und Söldner-Alm entlang dem Lainbach.
Bei diesem Rückweg beträgt die Gehzeit ohne Pause etwa 3,5 Stunden.
Nach einer kurzen Verweilzeit am Kochelsee treten wir dann die Heimreise an.

Wanderung ins südliche Lechtal vom 02. – 04.September 2011
Nachdem wir letztes Jahr nur auf der Stuttgarter Hütte waren,
wollen wir dieses Jahr unseren Weg im südlichen Lechtal fortsetzen. Wir fahren über Ulm , Kempten, durch das Tannheimer Tal nach Weißenbach und weiter nach Steeg.
Von dort aus folgen wir einer kleinen Passstraße nach Kaisers, auf 1530m gelegen und parken unsere Autos in der Nähe des Edelweißhauses.
Durch das Kaisertal wandern wir an der Kaiseralpe vorbei ( 1690m) nach links abbiegend Richtung der Feuerspitze und Kälberlahnzug. Kurz nach erreichen der 2000m Höhenmarke treffen wir auf den Weg 636, welcher von der Simmshütte kommend durch eine Klamm (drahtseilgesichert )zum Hintersee-Joch führt ( 2484m ). Danach geht der Weg weiter unterhalb der Furglerspitze zur Kridlonscharte auf 2494m. Von hier aus geht es nur noch abwärts zum Kaiserjochhaus, welches sich auf 2310m befindet und unser Nachtquartier sein wird. Gehzeit bis dahin c. 5 Std.
Für die Nimmermüden gibt es die Möglichkeit zur Besteigung des Malatschkopfes 2388m zum Nachtisch.
Am nächsten Morgen geht es ohne Rucksack von der Hütte aus zum Grießkopf ( 2581m). Hin und zurück etwas mehr als eine Stunde Gehzeit. Nach einer kurzen Erholungszeit schultern wir unsere Rucksäcke und wandern auf dem E4 über den Schindlersattel, unterhalb des Stanskogels vorbei zur Leutkircher Hütte. Die reine Gehzeit von Hütte à Hütte beträgt ca. 3 Std. Damit haben wir bereits unser nächstes Etappenziel erreicht.
Die Leutkircher Hütte liegt auf einer Seehöhe von 2251m. Auch von hier aus kann man noch zwei Hausberge besteigen. Den Hirschpleiskopf erreichen wir nach einer ¾ Stunde. Der Weg führt weiter zum ausgesetzten aber drahtseilgesicherten Stanskogel, dessen Gipfel sich auf 2757m befindet. Gehzeit vom Hirschpleiskopf zum Stanskogel ist eine zusätzliche ¾ Stunde. Der Rückweg zur Hütte dauert etwas mehr als eine Stunde.
Auf unseren Wegen von Hütte zu Hütte, bei hoffentlich gutem Bergwetter, begleitet uns ein eindrucksvolles Panorama mit Blick auf das gegenüberliegende Massiv des Verwalls mit dessen höchstem Gipfel ,dem Hohen Riffler.
Am nächsten Morgen werden dann die Rucksäcke für den Abstieg gepackt . Von der Leutkircher Hütte geht es zurück nach Kaisers, wo unsere geparkten Autos stehen. Über die Jausenstationen Almajuralpe und Bodenalpe durch das Almajurtal beträgt die reine Gehzeit ungefähr 4 Stunden.
Da wir uns auf dieser Bergtour im alpinen Gelände bewegen, ist gutes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, sowie trittsicheres Gehen absolute Bedingung für eine Anmeldung.
Verbindliche Anmeldung bitte unter bernhard.ringger@t-online.de oder telefonisch 07123-33294. Anmeldeschluss Sonntag den 21.August 2011.
Eine Vorbesprechung erfolgt in KW 34.
Bernhard Ringger

Verbindliche Anmeldung bitte an bernhard.ringger@t-online.de

oder telefonisch 07123-33294. Anmeldeschluss ist Sonntag der 29.Juli.
Eine Vorbesprechung erfolgt in KW 31 in der Kelter in Neckartailfingen.

Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Ringger

Nachbericht Wanderung in das südliche Lechtal vom 27-28.08.2010

Obwohl die Wettervoraussagungen für dieses Wanderwochenende nicht die
besten waren, trafen sich 12 Bergfreunde des Schwäbischen Albvereines der Ortsgruppe Neckartailfingen kurz nach 6 Uhr am Parkplatz Aichelberg.
So fuhren wir mit 3 Autos über Ulm , Kempten ,Oberjoch, Tannheim nach Steeg ins Lechtal. Am Parkplatz angekommen reichte es gerade noch, sich bei trockenem Wetter umzuziehen. Durch das aufkommende schlechte Wetter entschieden wir uns, die Tour kurzfristig abzuändern. Bei strömendem Regen ging es mit dem Lechtaler Wanderbus vom Parkplatz in Steeg nach Lech zur Talstation der Rüfikopfbahn.
Wir fuhren keine 100m mit der Seilbahn bergwärts, da kamen so starke Windböen auf, dass, bedingt durch die automatischen Windmesser der Anlage, diese unsere Bergfahrt abrupt stoppte. Nach mehreren Anlaufversuchen , welche alle fehlschlugen, fuhren wir leichten Herzens wieder rückwärts zur Talstation. Hatten die großen Seilbahnschwankungen doch bei Einigen ein leichtes Unwohlsein hervorgerufen.
Nach einer längeren Wartezeit im Gebäude der Talstation nahm die Gondel, nachdem das Wetter sich beruhigt hatte, wieder ihre Fahrt bergwärts auf.
An der Bergstation angekommen war es zwar nebelfrei, jedoch immer noch regnerisch.
Für uns ging es dann vom Ochsengümple über den Bockbachsattel, wo der Regen nachliess, über die Rauhkopfscharte (circa 2400m) hinunter zur Stuttgarter Hütte, die sich in 2310m Höhe befindet.
Nach einer kurzen Stärkung gingen wir vor die Hütte. Zu regnen hatte es nun ganz aufgehört und statt des angesagten Gewitters schien sogar die Sonne.
Es blieb trocken bis circa 18.00 Uhr. Zu dieser Zeit gingen wir rucksacklos in Richtung der Ulmer Hütte/Valluga, dem sogenannten Boschweg, benannt nach dessen Gönner und Sponsor Robert Bosch. Dabei sah man so manche Gämse, Steinböcke und Murmeltiere.
Zwischen Erlispitze und Roggspitze kehrte man aufgrund der sich nun drohenden Wetteränderung wieder zur Hütte zurück . Dort kaum angekommen, setzte der Regen wieder ein, und sollte die Nacht über anhalten, bis zur Mittagszeit des nächsten Tages.
Dieser Tatsache entsprechend, und mit keiner Aussicht auf eine Verbesserung des Wetters, traten wir um 11 Uhr anstatt des geplanten Weges zur Leutkircher Hütte, leider nur den Rückweg über den E4 , den Endress-Weg ,über die Trittalpe nach Zürs an. Ständig wurden wir dabei von anhaltendem Nieselregen begleitet.
Von Zürs aus ging es mit dem Wanderbus zurück nach Lech. Dort suchten wir uns für eine kurze Rast ein Caféhaus aus. Nach dem Genuss von heißem Kaffee und von Kuchen gestärkt, ging es erneut mit dem Wanderbus in Richtung Warth / Reutte bis kurz vor Steeg, womit wir wieder bei unseren geparkten Autos am Ausgangspunkt der regenreichen Wanderung ankamen.
Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen und nach einem Schuhwechsel bei unseren Autos ging es weiter bis zum nächsten Boxenstopp und der war die Käserei in Steeg.
Versorgt mit originalem Lechtaler Käse und Speiseeis vom Feinsten, setzten wir die Heimreise dann fort. Eine weitere Unterbrechung gab es in Forchach, wo wir XXL-Schnitzel verspeisten.
Nach dem Essen besuchten und bewanderten wir die dortige Lech-hängebrücke, was bei den vorangegangenen Niederschlagsmengen an Regen eine bleibende Erinnerung sein wird. Die dann fortgesetzte Heimreise über das Tannheimer Tal war begleitet von bewölktem, aber regenfreiem Himmel.
Wohlbehalten und unfallfrei erreichten alle Teilnehmer unsere Heimat nach einem doch sehr regenreichen, wanderarmen und verkürzten Ausflug wieder. Auf ein Neues im nächsten Bergsommer . Bernhard Ringger